Long Hair, don’t care: Tipps für schöne, lange Haare

Wie stylst du deine Haare? Welche Pflegeprodukte verwendest du? Wie bekommst du es hin, dass dein Haar nicht abbricht? Diese und viele ähnliche Fragen erreichen mich fast täglich auf Instagram, weshalb ich euch meine sieben Tipps für schönes, gesundes Haar verraten möchten.

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  1. Haarkur ist Pflicht
    Ewigkeiten habe ich meine Haare lediglich mit einer Spülung „gepflegt“. Ich weiß nicht, ob ich die einzige bin, die diesem Irrglauben unterliegt, aber die Spülung allein tut dem Haar nichts Gutes. Sie glättet nur die Haaroberfläche, sodass sich die Haare leichter kämmen lassen und sich insgesamt gesünder anfühlen. Allerdings dringt die Spülung nicht in die Tiefen des Haars ein und pflegt es deshalb nicht dauerhaft. Aus diesem Grund ist es wichtig, einmal die Woche eine Haarkur zu verwenden und diese bestenfalls eine längere Zeit (oder über Nacht) einwirken zu lassen. Seitdem ich regelmäßig eine Kur verwende, sind meine Haare so gepflegt wie nie zuvor und lassen sich selbst bei der darauffolgenden Haarwäsche leichter kämmern.
  2. Nicht im komplett nassen Zustand kämmen
    Im nassen Zustand ist das Haar weniger widerstandfähig und bricht somit leichter. Bei verknoteten Haaren neigt man dazu, verstärkt am Haar zu ziehen, um es richtig durchkämmen zu können. Bei nassen Haaren kommt es so schneller zu Spliss und Haarbruch. Am besten kämmt ihr eure Haare vor dem Waschen ordentlich durch, dann sind sie im nassen Zustand weniger verknotet. Das Ganze hat noch einen Vorteil: Durch das Kämmen könnt ihr erste Stylingreste bereits vor dem Waschen aus dem Haar entfernen.
  3. Nicht trocken rubbeln
    Da das Haar im nassen Zustand empfindlicher ist, solltet ihr es dringend vermeiden, eure Haare trocken zu rubbeln. Durch das Rubbeln raut ihr die Oberfläche des Haars auf, wodurch es an Glanz verliert. Ich drücke meine Haare ganz sanft in einem frischen Handtuch trocken, ohne zu reiben.
  4. Achte auf die richtige  Temperatur
    Wascht eure Haare unter keinen Umständen zu heiß. Extrem warme Wassertemperaturen trocknen die Kopfhaut und das Haar aus und machen das es spröde und glanzlos. Nach dem Waschen spüle ich mein Haar mit ganz kaltem Wasser noch einmal aus. Das soll die Oberfläche des Haars glätten und es somit mehr zum Glänzen bringen. Schon oft genug habe ich gehört, dass es sich dabei lediglich um einen Mythos handelt, ich mache es allerdings trotzdem und habe das Gefühl, es hilft… 😀
  5. Hitze vermeiden
    Ich föhne meine Haare eigentlich nie. Selbst im Winter lasse ich sie lufttrocknen und föhne höchstens den Ansatz ein bisschen an. Hitze ist Gift für die Haare und kann die gesündeste Haarstruktur komplett zerstören. Mein Tipp: Wenn ihr eure Haare glättet, stellt das Glätteisen (oder den Lockenstab) nicht höher als 160 Grad. Wenn ich höre, das Haare bei 220 Grad geglättet werden, wird mir ganz schlecht. Die Haare kann man danach nicht einmal mehr berühen, weil man sich an ihnen die Finger verbrennt … 😀 160 Grad reichen wirklich aus, um gewellte oder lockige Haare glatt zu bekommen, da spreche ich aus Erfahrung. 🙂
  6. Das richtige Shampoo
    Es ist mittlerweile wirklich kein Geheimnis mehr: Silikone schädigen das Haar. Leider sind in viel zu vielen Drogerieprodukten weiterhin Parabene und Silkone enthalten, weshalb ich euch nur empfehlen kann, genau auf die Inhaltsstoffe eurer Haarpflege zu achten. Das Gefährliche: Shampoos die Silikone enthalten, lassen eure Haare am Anfang nach der Haarwäsche besonders gepflegt wirken. Die Freunde ist allerdings von kurzer Dauer, denn Silikone sorgen dafür, dass die Haarstruktur verklebt und keine Pflegeprodukte mehr in das Haar eindringen können. Außerdem kann bei einer dauerhaften Verwendung von Pflegeprodukten mit Silikonen die Kopfhaut verkleben, weshalb es zu Schuppenbildung kommen kann. Die Forschung ist sich über die genauen Auswirkungen von Silikonen nach wie vor uneinig. Allerdings würde ich bei der Vielzahl an guter Haarpflege ohne Silikone auf jeden Fall auf silikonfreie Produkte zurückgreifen.
  7. Haare nachts zusammenbinden
    Offene Haare können nachts leicht verknoten. Außerdem wird die Haaroberfläche durch die Bewegung im Schlaf am Kissen aufgeraut, weshalb das Haar schnell glanzlos und auf Dauer geschädigt werden kann. Es ist zu empfehlen, die Haare locker zusammenzustecken. Am besten könnt ihr sie in einem Zopf leicht flechten oder sie über dem Kopf zusammenbinden.


Zum Thema Styling: Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Locken am schönsten aussehen, wenn man sie lufttrocknen lässt. Ich knete meine Haare über Kopf trocken und verwende ein bisschen Schaumfestiger – das war’s. Ihr solltet darauf achten, keine Produkte zu verwenden, die das Haar beschweren, denn so hängen sich die Locken schnell aus und das Haar wirkt platt und kraftlos.

Viele dieser Punkte sind sicherlich kein Geheimnis, allerdings vergisst man oft, wie leicht man dem Haar etwas Gutes tun kann und geht im Alltag oft über den ein oder anderen Punkt hinweg, der dem Haar auf Dauer schadet. Natürlich spielen auch Faktoren wie eine gute und ausgewogene Ernährung eine wichtige Rolle. Auf diesem Gebiet bin ich jedoch kein Experte und möchte euch deshalb keine Empfehlungen aussprechen. Wenn ihr allerdings unter Haarausfall oder extrem brüchigem Haar leidet, kann ich euch nur raten, einen Arzt aufzusuchen und großes Blutbild machen zu lassen, um eventuelle medizinische Ursachen festzustellen.

Falls ihr auf besondere Pflege- oder Stylingtipps schwört, freue ich mich, wenn ihr mir eine Nachricht schreibt und darüber berichtet! 🙂

xx
Mara

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